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ATOMIC News

19.04.10 | Freeski News

Atomic Riders top at JOSS

AM SAMSTAG WURDEN DIE VIDEO-AWARDS DER JON OLSSON SUPER SESSIONS IN ÅREVERGEBEN. TEAM CANADA, DAS VOM ATOMIC-TEAMFAHRER IAN COSCO ANGEFÜHRTWURDE, GEWANN DEN ERSTEN PREIS DIESES BEDEUTENDSTEN VIDEO-CONTESTS DERFREESKI-SAISON. DAS TEAM NORWAY MIT ANDREAS HÅTVEIT WURDE ZWEITER.

Die Erwartungen vor der abschließenden Award-Show am Samstagabend in der Mix Megapol Arenavon Åre waren astronomisch hoch. 21 der weltbesten Freeskier hatten zwei Wochen lang im bestenSkigebiet Skandinaviens gefilmt, wobei nicht nur Jon Olssons berühmten Kicker im Fokus standen,sondern auch zahlreiche Urban Features in und rund um das Resort. Danach verbrachten die Filmerder sieben Teams fast 48 Stunden am Stück damit die Bilder in perfekte Videoclips zu verwandeln.Die Resultate wurden der begeisterten Menge von über tausend Zuschauern auf einer Großleinwandpräsentiert, bevor schließlich der bedeutendste Award der Freeski-Szene vergeben wurde.

IAN COSCO STIEHLT ALLEN DIE SHOW

Kein einziges der gezeigten Videos war durchschnittlich. Die Fans flippten ob des unglaublichenTrickniveaus, der spektakulären Bilder und des perfekten Bildschnitts schier aus, einen Gewinnervorherzusagen war unmöglich. Doch als das Gewinner-Team auf die Bühne gerufen wurde, ging einAufschrei des Erstaunens und gleichzeitig der Begeisterung durch die Arena. Team Canada hatte zurÜberraschung vieler gewonnen. Ihr Clip war der mitreißendste von allen und zeigte nicht nur großartigeSki-Performance, sondern auch den Spaß am Freestyle und hatte dazu eine unübertroffeneVerbindung von Sound und Bild. Eines der Highlights, das perfekt die Herangehensweise des Teamsverdeutlicht, war Ian Cosco, der auf der langen Down Box des Red Bull Jib Gardens einen komplettenMacarena-Tanz vollführte. Eine einmalige Leistung des ATOMIC Teamfahrers, der sich überhaupt zumLeader des Team Canada mit seinen bekannten Kollegen TJ Schiller und Justin Dorey aufschwang, dieman gesehen haben muss, um ihre atemberaubende Eleganz zu begreifen. Ab 28. April wir das Videoonline zu sehen sein, also schaut dann auf www.atomicsnow.com vorbei.

GROßARTIGE WOCHE FÜR ANDREAS HÅTVEIT

Die Konkurrenz war jedoch eng, denn Team Norway und Team Newschoolers aus Nordamerikafolgten nur knapp dahinter auf einem geteilten zweiten Platz. Nach der Gesamtpunktzahl waren alleMEDIENINFORMATION. ALTENMARKT, 19.04.2010drei Teams sogar gleichauf, doch das Team Canada erhielt in der Kategorie „Overall Impression“ diehöchste Wertung und damit den Gesamtsieg zugesprochen. Für Andreas Håtveit vom Team Norwaywar es dennoch eine großartige Woche. Neben Rang zwei im JOSS Wettbewerb hatte er nur zweiTage zuvor den Jon Olsson Invitational Big Air Contest gewonnen. Der glücklichste Mensch andiesem Abend in der Mix Megapol Arena war jedoch Ian Cosco. Der Kanadier feierte genauso wie erzuvor Ski gefahren war: verrückt! „Als wir hierher gekommen sind, haben wir nicht ans Gewinnengedacht, sondern nur daran, dass wir Spaß haben wollten. Es ist großartig, dass man mit dieserEinstellung immer noch einen der wichtigsten Events im Freeskiing gewinnen kann. Ich liebe diesenSport!“

ÜBER IAN COSCO

Ian stand mit 4 Jahren das erste Mal in Fernie, BC auf Skiern. So begann eine ungewöhnlicheErfolgsgeschichte, denn im Gegensatz zu den meisten Freeskiern heutzutage, hasste Ian seineersten Erfahrungen und bat seine Eltern nicht auf die Pisten zu müssen! Er litt unterDurchblutungsstörungen und wurde im schnell zu kalt, was ihm den ganzen Spass am Skifahrennahm. Als Teenager schaute er zu seinem älteren Bruder auf. Als dieser Freestyle Ski anfing, nahmIan ihn zum Vorbild und setzte es sich zum Ziel Profi zu werden. Nachdem er die Video Qualifikationzum King of Style in Stockholm 2008 gewann, stieg der Amerikaner in die Competition Szene ein. Erhat inzwischen eine Anzahl guter Contest Ergebnisse in seiner Biografie stehen, wie z.B. fünfter beimSweet Rumble Big Air und World Ski Invitational. Ian überragt auch im Backcountry und geniesstnichts mehr als “Bluebird, endlos tiefen Powder mit meinen Freunden”.

ÜBER ANDREAS HÅTVEIT

Das erste Mal machte Andreas Håtveit vor sechs Jahren auf sich aufmerksam, als der Newcomer ausdem nahegelegenen Sudndalen bei einer Quarterpipe Session in Hemsedal der versammeltenWeltelite die Show stahl. Seitdem hat der Norweger alles erreicht, was man sich als Freeski Pro nurerträumen kann: Er gewann viele große Contests, darunter zum Beispiel Gold im Slopestyle der XGamesoder letztes Jahr Jon Olssons Super Session, und er reihte Jahr für Jahr einenherausragenden Video-Part nach dem anderen aneinander. Trotzdem wohnt der 22-Jährige weiterhinim kleinen Ort Sudndalen, in dem das halbe Jahr über Schnee liegt, aber nur ein SkiliftAbfahrtskilometer eröffnet. Wohl wegen dieser Zurückhaltung gehört Andreas noch nicht zu denabsoluten Superstars der Szene, der er aufgrund seines herausragenden Skikönnens längst seinmüsste: Kein anderer Freeskier verfügt derzeit über ein ähnlich komplettes Arsenal an Freestyle-Tricks wie der begeisterte Fliegenfischer, der seit seiner Kindheit nur dem Spaß auf zwei Bretternverpflichtet ist. Seine Art des Skifahrens dokumentiert er zusammen mit seinem Bruder und FilmerJon am liebsten in einzigartigen Kameramitfahrten. Andreas Håtveit ist außergewöhnlich – und aufDauer setzt sich Klasse einfach durch.